Wir
wissen nicht, welchen Ring sich Julia von Romeo gewünscht hat.
Wir wissen nur, dass die Ägypterinnen einen eisernen Ring
wählten, wenn sie ihr Ja-Wort gaben. Die Römerinnen sich für
einen glatten Goldreif entschieden. Die Germaninnen einem Siegelring
den Vorzug gaben. Fest steht allerdings, dass das Bündnis
der Liebe seit ewigen Zeiten durch den Ring besiegelt wurde.
Und diese Tradition setzt sich bis ins 21. Jahrhundert fort. Platin, das seltenste, reinste und kostbarste Edelmetall feiert Hoch-Zeit, wenn man einander seine Liebe bekennt.
Eine der bewegendsten Liebesgeschichten des vergangenen Jahrhunderts war
die zwischen dem Herzog von Windsor und der Amerikanerin Wallis Simpson.
Ihre Liebe besiegelte ein Smaragd von beinahe 20 Karat aus dem Besitz des
Großmoguls von Indien. Cartier schuf den Verlobungsring, der den kostbaren
Stein mit von Diamanten übersäten Platinblättchen umgab.
Auf der Innenseite war die Inschrift verborgen:
"Für immer und
ewig. 27. Oktober 1936"
Als Schmuckdesigner aus Liebe betätigte sich kein Geringerer als Prinz Philipp. Er entwarf einen Verlobungsring für Königin Elisabeth II. von England aus Platin. Die schmückenden Edelsteine stammten aus einem Diadem seiner Mutter, Prinzessin Andreina von Griechenland.
Und was tragen die Frauen und Männer von heute am liebsten? Ein Metall, das so rein und kostbar ist, so selten und einzigartig wie die Liebe, für immer und ewig: Platin. Das Geheimnis dieser Vorliebe ist das Geheimnis unserer Zeit, die wie keine andere die Sehnsucht nach dem Besonderen beschwört: die Sehnsucht nach der Liebe eines Lebens sowie nach Einzigartigkeit.